Berlin Pride Season

Willkommen zum Pride Guide

Die queere Szene Berlins präsentiert sich im Sommer in all ihren Farben und lädt zu Streifzügen durch Deutschlands queere Hauptstadt. Der Berlin Pride Guide bietet die Veranstaltungen der BERLIN PRIDE SEASON im informativen Überblick sowie allerlei Wissenswertes rund um die Berliner LSBTTIQ* Community. Berlin heißt euch willkommen!
Der Berliner Christopher Street Day, eines der größten Pride-Events Europas, findet am 28. Juli 2018 zum 40sten Mal statt. Die LSBTTIQ*-Community erobert an diesem Tag die Straßen Berlins und demonstriert für Sichtbarkeit, Akzeptanz und gleiche Rechte. In den Wochen rund um dieses Event haben sich viele Veranstaltungen etabliert, die aus der LSBTTIQ*- Community heraus organisiert werden und sich an sie richten. Events und Demos wie das Lesbisch-Schwule Stadtfest, der CSD auf der Spree, die Gay Night at the Zoo, der Dyke* March, die Respect Gaymes und das LesBiSchwule Parkfest in Friedrichshain sind mittlerweile fester Bestandteil des Berliner Pride-Kalenders. Hinzu kommen in jedem Jahr zahlreiche Partys und Kulturevents, Lesungen, Ausstellungen, Festivals, Diskussions- und Begegnungs-Veranstaltungen, Sportturniere und anderes mehr. Wenn ihr euren Event noch nicht im Pride Guide findet, dann schickt uns eure Infos: Einfach das Formular unter "Event eintragen" oben rechts ausfüllen. Wenn ihr euer Projekt aufnehmen lassen möchtet, kontaktiert uns bitte per E-mail.

Event-Empfehlungen in den Pride Wochen

Was darfst Du auf keinen Fall verpassen?

LSBTTIQ*-Lexikon

Im Juni 2018 geht unser lsbttiq*-Lexikon online

Hier findet ihr bald die wichtigsten Begriffe rund um LSBTTIQ* und das queere Berlin.

WhK – Wissenschaftlich-humanitäres Komitee

Das Whk wurde im Mai 1897 in der Berliner Wohnung von Magnus Hirschfeld (1868-1935) gegründet und ist die erste organisierte Homosexuellen-Organisation der Welt. Obwohl das WhK sich mit dem gesamten lsbttiq-Spektrum befasste, bildete den Schwerpunkt seiner politischen Arbeit der Kampf um die Liberalisierung bzw. Streichung des Paragrafen 175 mittels Petitionen, wissenschaftlicher und historischer Forschung („Aufklärung“), Beratung, Netzwerkbildung und Lobby-Arbeit. Wichtige Periodika des WhK waren die Mitteilungen des WhK und die Jahrbücher für sexuelle Zwischenstufen. Unter den ersten Frauen, die im WhK mitwirkten war die Schriftstellerin Toni Schwabe (1977-1951). 1919 zog das WhK als Abteilung in das neu gegründete Institut für Sexualwissenschaft. Im Juni 1933 löste sich der Verein selbst auf und kam damit einem Verbot durch die Nationalsozialisten zuvor. (khs)

Querlinks: Institut für Sexualwissenschaft, Magnus Hirschfeld

Tomboy

Heißt aus dem Englischen übersetzt in etwa „Wildfang“ oder „jungenhaftes“, „burschikoses Mädchen“ und wird sowohl im englischen Sprachraum als auch hierzulande als Bezeichnung für Mädchen bzw. junge Frauen verwendet, die sich entgegen dem weiblichen Geschlechterrollen-Stereotyp verhalten. (akj)

Querlinks: Butch, Kesser Vater

Regenbogenfamilien

In Regenbogenfamilien leben Kinder mit lesbischen Müttern, schwulen Vätern oder mit (mindestens) einem Elternteil zusammen, das sich als transsexuell, transgender oder queer definiert. Als Projekt des LSVD wurde in der Cheruskerstraße 22 in Schöneberg ein „Regenbogenfamilienzentrum“ mit Beratungs-, Bildungs- und Gruppen-Angeboten eingerichtet. (khs)

Querlinks: Regenbogen, Regenbogenflagge, Regenbogenkiez

http://berlin-pride-guide.de/locations/regenbogenfamilienzentrum/

Sappho

Dichterin des klassischen Altertums, die etwa 600 Jahre vor unserer Zeitrechnung in Mytilene auf der griechischen Insel Lesbos lebte und wirkte. Im Dienst der Musen und der Göttin Aphrodite versammelte sie dort junge Frauen um sich, die sie in Fertigkeiten wie Poesie, Musik, Gesang und Tanz unterwies. Von Sapphos Werken sind nur wenige Fragmente überliefert, in denen sie unter anderem die Liebe zwischen Frauen besingt. Ob historisch korrekt interpretiert oder nicht – ihre Lyrik und ihre Gemeinschaft wurden etwa ab dem späten 18. Jahrhundert namensgebend für die gleichgeschlechtliche sexuelle Orientierung von Frauen („sapphische Liebe“, „lesbische Liebe“, „Lesbierin“). (khs)

Querlinks: lesbisch

Gender-Theorie

Vor allem im wissenschaftlichen Sprachgebrauch wird engl. “gender” als Bezeichnung für “soziales Geschlecht” und in Abgrenzung dazu engl. “sex” als “biologisches Geschlecht” definiert. Der Begriff “Gender” wurde in den 1970er Jahren in den USA etabliert, von der Feministin Judith Butler (*1956) weiterentwickelt und in den 1990er Jahren in Deutschland übernommen. Der “Gender-Theorie” liegt das Verständnis zu Grunde, dass die Vorstellung von “männlich” und “weiblich” das Ergebnis gesellschaftlicher Zuschreibungen und Erwartungen ist, die durch Erziehung, Medizin, Rollenvorstellungen und Normen vermittelt werden. Erstmals in Deutschland bot 1997 die Humboldt-Universität in Berlin einen Studiengang “Geschlechterstudien/Gender Studies” an. (khs)

Querlinks: biologisches Geschlecht, Gender, Gender_Gap, soziales Geschlecht  

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