Lexikon - Eintrag

Homosexualität

(griech. „homos“ = „gleich“ und lat. „sexus“ = „Geschlecht“) Die Wortneubildung aus dem Jahre 1868 stammt vom Schriftsteller Karl Maria Kertbeny (1824 -1882), der auch den Begriff „Heterosexualität“ (griech. „hetero“ = „verschieden“, „ungleich“) prägte. Die Begriffe stehen für gleichgeschlechtliches, bzw. gegengeschlechtliches Empfinden, wofür es zuvor keine einheitliche Bezeichnung gab. Ausgegangen wurde dabei von einer dualen Geschlechterordnung. Die Begriffe entstanden unter dem Eindruck der Diskussion um die Strafbarkeit und Pathologisierung gleichgeschlechtlicher sexueller Handlungen. Fast zeitgleich entstanden die Begriffe „Uranismus“ und „Conträre Sexualempfindung“, die sich im Sprachgebrauch nicht durchsetzten. (khs)

 

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